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Aus dem Alltag einer Schuldnerberatung – Beispiel 3

Das Regelinsolvenzverfahren

In einem zweiten Beispiel haben wir den Fall unserer Frau A vorgestellt. Diesen Fall ändern wir etwas ab, damit eine Verdeutlichung zum Thema hervorgehoben werden kann. Frau A bezieht nach wie vor Leistungen vom Jobcenter in Höhe von 890 Euro. Die Schuldenhöhe beträgt 40.000 Euro. In dem Zeitraum 2006-2012 hat Frau A als Einzelunternehmerin ein Gewerbe geführt und zwei Angestellte (Schuldnerberatung Angestellte) beschäftigt. Es liegen zehn Gläubiger vor und in den 40.000 Euro aus dem Schuldenbetrag sind offene Forderungen aus nicht abgeführten Sozialversicherungen enthalten.

Regelinsolvenzverfahren

 

Konkreter Fall der Frau A

Die Frau A hat zwar weniger als 19 Gläubiger aber offene Forderungen aus nicht abgeführten Sozialversicherungen, somit kann hier ein Antrag auf Regelinsolvenz gestellt werden. Wie Sie an den Beispielen nach wie vor erkennen können, ist eine Beratung durch eine Schuldnerberatungsstelle sehr wichtig.

Für Selbständige sowie ehemalige Selbständige (Schuldnerberatung Selbständige), die ein Regelinsolvenzverfahren eröffnen müssen oder wollen, gibt es keine kostenlose Entschuldungsmöglichkeiten (beispielsweise bei öffentlichen Schuldnerberatungsstellen). Diese sind in der Regel immer kostenpflichtig. In unserem genannten Beispiel der Frau A, die zwar derzeit kein Einkommen aus einem Angestelltenverhältnis bezieht, aber als ehemalige Selbständige mit Forderungen aus nicht abgeführten Sozialversicherungen dasteht, hatte sie keinen kostenlosen Beratungsanspruch bei den öffentlichen Schuldnerberatungsstellen.

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Bei Kapitalgesellschaften gibt es keine Mindestzahl der Gläubiger. Hier kann durch den Geschäftsführer jederzeit der Antrag auf Insolvenz gestellt werden. In diesem Fall ist eine Beratung durch eine Schuldnerberatungsstelle sehr wichtig. Denn der Geschäftsführer hat die Verpflichtung eine Insolvenzverschleppung zu vermeiden.

3 Beispiele aus dem Alltag einer Schuldnerberatung